Emerging diseases

Seit mehreren Jahren lässt sich weltweit eine zunehmende Verbreitung neuer Viren und anderer Krankheitserreger beobachten. Die durch sie verursachten Erkrankungen werden unter dem Begriff Emerging Diseases zusammengefasst. Dabei handelt es sich um Infektionskrankheiten, die entweder erstmals in einer Bevölkerung auftreten oder deren Häufigkeit sowie geografische Verbreitung stark zunehmen. 

Emerging Diseases stellen eine wachsende Herausforderung für die globale Gesundheit dar. Einflussfaktoren wie der Klimawandel, die fortschreitende Urbanisierung und die zunehmende internationale Mobilität begünstigen ihre Ausbreitung. Neben bekannten Erregern wie dem Dengue-, Chikungunya- und Zika-Virus rücken auch bislang seltene Pathogene dieser Gruppe verstärkt in den Fokus, da sie unter bestimmten Bedingungen ein erhebliches Risiko für den Menschen darstellen können. 

Eine frühzeitige Identifizierung und kontinuierliche Überwachung dieser Erreger sind entscheidend, um wirksame Präventionsstrategien zu entwickeln und Ausbrüche möglichst zu verhindern.


Nachweismethoden

Filter techniques:

Methode
Parameter
Substrat
Spezies
IIFT
Bornavirus (BoDV)
infected and
uninfected cells
(2 BIOCHIPs per field)
EU 14
IIFT
Arbovirus Mosaic Australia 2
Murray Valley encephalitis virus (MVEV)
Ross River virus (RRV)
Barmah forest virus (BFV)
4 BIOCHIPs per field:
infected cells
infected cells
infected cells
non-infected cells

EU 14
EU 14
EU 14
EU 14
IIFT
Crimean Congo fever virus Mosaic 2
CCHFV-GPC
CCHFV-N
3 BIOCHIPs per field:
transfected cells
transfected cells
control transfection

EU 90
EU 90
EU 90
IIFT
Rift Valley fever virus (RVFV)
infected and non-
infected cells
(2 BIOCHIPs per field)
EU 14
IIFT
Venezuelan
equine encephalitis virus
(VEEV)
infected and non-
infected cells
(2 BIOCHIPs per field)
EU 14
IIFT
Sindbis virus (SINV)
infected and non-
infected cells
(2 BIOCHIPs per field)
EU 14
 *) Nur für Forschungszwecke, nicht zur In-vitro-Diagnostik im Sinne der EU-Richtlinie 98/79/EG.
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