Nephrologie

Primäre membranöse Nephropathie

Die primäre membranöse Nephropathie (pMN) ist eine autoimmune Nierenerkrankung, die durch die Ablagerung von Immunkomplexen an der Basalmembran der Nierenkörperchen gekennzeichnet ist. Die bekanntesten assoziierten Autoantikörper richten sich gegen den Phospholipase-A2-Rezeptor (PLA2R) und Thrombospondin Type 1 Domain Containing 7A (THSD7A). In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl neuer potenzieller Marker bei Patienten mit pMN identifiziert. Einer dieser Kandidaten sind Antikörper gegen das Glykoprotein Neural epidermal growth factor-like 1 (NELL1). Diese konnten in einer Studie von Sethi et al. aus dem Jahr 2020 bei 16 % der pMN-Patienten in den Nierenglomeruli nachgewiesen werden. 

Euroimmun bietet zwei indirekte Immunfluoreszenztests (IIFT) für Forschungszwecke an, mit denen sich Anti-NELL1-Antikörper detektieren lassen. Im Anti-NELL1-IIFT werden mit NELL1-Antigen transfizierte Zellen eingesetzt. Das Membranöse Nephropathie Mosaik 2 enthält neben NELL1-transfizierten Zellen zusätzlich BIOCHIPs mit PLA2R- und THSD7A-transfizierten Zellen.

Methode
Parameter
Substrat
Spezies
IIFT
Membranous Nephropathy Mosaic 2
phospholipase A2 receptor (PLA2R)

Thrombospondin type-1 domain-containing protein 7A (THSD7A)
Neural epidermal growth factor-like 1 protein (Nell1)
4 BIOCHIPs per field:
transfected cells
control transfection
transfected cells
transfected cells

EU 90
EU 90
EU 90
EU 90
IIFT
Neural epidermal growth factor-like 1 protein (NELL1)
transfected cells
control transfection
(2 BIOCHIPs per field)
EU 90
EU 90
 *) Nur für Forschungszwecke, nicht zur In-vitro-Diagnostik im Sinne der EU-Richtlinie 98/79/EG.
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